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Jin Shin Jyutsu®

Was ist Jin Shin Jyutsu®, Physio Philosophie, japanisches Heilströmen?

Jin Shin Jyutsu® ist eine mehrere tausend Jahre alte Kunst zur Harmonisierung der Lebensenergie im Körper.
Sie beinhaltet ein Erinnern an ein  uns angeborenes Wissen.

Im Jin Shin Jyutsu® wird mit dem Energiesystem des Menschen gearbeitet. Durch das Berühren bestimmter Energiezentren am Körper werden Blockaden gelöst,  ein Energiestrom angeregt, oder bestimmten Organen/Bereichen Energie zuführt. Auf diese Weise werden Selbstheilungskräfte anregt.
Der Energieträger ist der Atem.

Sämtliche Energiebahnen kreuzen die Finger und die Zehen. Deshalb ist schon das Halten einfacher Fingerpositionen ein hilfreiches Mittel eine Balance wieder her zu stellen. Den Fingern werden verschiedene Einstellungen und Organfunktionen zu geschrieben.

So ist der Daumen für die Harmonisierung der  Milz- und Magenfunktionsenergie und der Sorgen zuständig.

Den Zeigefinger halten tut der Blasen- und Nierenfunktionsenergie gut und hilft bei der Einstellung Angst.

Der Mittelfinger steht für die Einstellung Wut und somit für die Gallenblasen- und Leberfunktionsenergie.

Den Ringfinger halten tut gut bei Trauer, und Disharmonien der Dickdarm- und Lungenfunktionsenergie.

Der kleine Finger ist unser Freund, wenn wir uns nicht im Herzen befinden. Ihn zu halten tut gut bei Kummer mit der Herz- und Dünndarmfunktionsenergie.

 

Die Kunst des Jin Shin Jyutsu anzuwenden, bedeutet für ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Körpe, Geist und Seele zu sorgen. Wer sich zuerst heilt, entscheidet das Wesen. „Dein Körper schreit für dich“ sagt der Psychosomatiker.  Sich selber zu äußern, seine Bedürfnisse zu erkennen und zu artikulieren, passiert unter der Anwendung von Jin Shin Jyutsu® automatisch. Genauso wie sich akute oder chronische körperliche Beschwerden verändern.

Der Begriff Physio Philosophie mag dazu gekommen sein, weil die Einfachheit der Bilder, die ein kranker Mensch liefert, z.B. „aus dem letzten Loch pfeifen“, „durchs Leben Humpeln“, „eine Laus auf der Leber haben“, „schiss haben“, oder wenn einem „das Herz bricht“ die Gebrauchsanweisung für das Tun und Denken liefert.

Der Begriff japanisches Heilströmen für Jin Shin Jyutsu benutze ich als Brücke. Ich benutze ihn,  weil es auch bei mir ein halbes Jahr gedauert hat, bis ich dieses Jin Dschin Dschiutsu endlich richtig aus sprechen konnte. Inzwischen liebe ich den Begriff und spreche ihn fließend.

Er bedeutet frei übersetzt:
„Die Kunst des Schöpfers durch den wissenden, mitfühlenden Menschen.“
Wenn das keine schöne Kunst ist.

Die Entstehung:
Der Japaner Jiro Murai geb. 1886 in Taishoomura, heute Karga City, hatte Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts damit begonnen, das überlieferte Heilwissen auf Grund eigener Erfahrungen zu erforschen…..

Er war 26-jährig schwer krank und hatte sich eigentlich zum Sterben zu einer Berghütte tragen lassen – so die Überlieferung. Dort hatte er gefastet und Fingerpositionen gehalten. Dies führte dazu, dass er am 7. Tag eine deutliche Besserung erfuhr, letzten Endes sogar alleine in sein Dorf zurück lief. Die Dankbarkeit über diese Erfahrung veranlasste ihn sein Leben der Erforschung der Energiebahnen zu widmen.

 

Jiro Murai half vielen Menschen,  unter anderem einem Mitglied der kaiserlichen Familie. Dies führte dazu, dass er in der kaiserlichen Bibliothek und im Tempel von Ise, dem obersten Schrein des Schintoismus, stöbern durfte. Aus den dort gefundenen Aufzeichnungen über das Energiesystem des Menschen und seinen eigenen Forschungen bildete er die Synthese  des Jin Shin Jyutsu.  1946 traf Mary Burmeister eine Amerikanerin mit  japansichen Wurzeln auf  Jiro Murai. Er bat sie JSJ nach Amerika zu bringen. Auch Mary Burmeister studierte ihr Leben lang  Jin Shin Jyutsu® und unterrichtete es erstmals vor rund 30 Jahren in Bonn. Jin Shin Jyutsu® wird inzwischen Weltweit von Tausenden unterichtet und praktiziert.